Mit dem Umzug kam der Wunsch nach Veränderung auch bezüglich meines Namens.
Und nun ist es so, wie es ist:
pützi wird zu feinsliebchen!


Die Qualität des Fotos ist nur deshalb so schlecht, damit Du mich, neugierig geworden,
am kommenden Wochenende im Friesenmuseum besuchst.
1. Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn!
Du zertrittst dir die Zarten Füßlein schön.
Tralalala, tralalala!
Du zertrittst dir die zarten Füßlein schön:`
2. Wie sollte ich denn nicht barfuß gehn,
hab’ keine Schuh ja anzuziehn.
Tralalala, tralalala!
hab’ keine Schuh ja anzuziehn.
3. Feinsliebchen, willst du mein eigen sein,
so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein.
Tralalala, tralalala!
so kaufe ich dir ein Paar Schühlein fein.
4. Wie könnte ich euer eigen sein!
Ich bin ein armes Mägdelein.
Tralalala, tralalala!
Ich bin ein armes Mägdelein.
5. Und bist du auch arm, so nehm ich dich doch!
Du hast ja die Ehr’ und die Treue noch.
Tralalala, tralalala!
Du hast ja die Ehr’ und die Treue noch.
6. Die Ehr’ und die Treue mir keiner nahm,
ich bin, wie ich von der Mutter kam.
Tralalala, tralalala!
ich bin, wie ich von der Mutter kam.
7. Was zog er aus seiner Taschen fein?
Von lauter Gold ein Ringelein.
Tralalala, tralalala!
Von lauter Gold ein Ringelein.
Worte: Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglios hochdeutsche Übersetzung nach dem Text in der 1817
erschienenen Sammlung kuhländischer Lieder von Jos. Georg Meinert
(Kuhland ist eine viehreiche Gegend in Mähren). Veröffentlicht in Deutsche Volkslieder, 1840
Weise: nach der westfälischen Ballade Winterrosen, die Anfang des 19. Jh. von Haxthausen
aufgezeichnet und von A.Reifferscheid veröffentlicht wurde.
Brahms bearbeitete die Melodie in seinen Deutschen Volksliedern.